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Leider hatte auch das Hotel nicht den Chic, des Hotels in dem wir in Singapur wohnten. Aus welchem Fenster
die im Prospekt gezeigte Sicht auf Hongkong Island möglich ist, ist mir nie klar geworden. Durch andere Häuser dürfte diese Sicht nicht mehr möglich sein. Dieses Marco Polo Hongkong Hotel ist durch die Nähe zum Star Terminal
zwar strategisch gut gelegen, man hat aber den Nachteil das keine U-Bahn-Station in der Nähe ist. Zum Hotel kamen wir mit dem Airport Express Shuttle. In der Station Kowloon wurde man dann in die entsprechenden Busse geleitet,
die dann die diversen Hotels anfahren. Unsere Abreise war aber so früh, das weder Airport Express noch Bus fuhren, so das wir leider noch einen teuren Limousinenservice bestellen mussten. Anstelle eines Zimmers bekamen wir
allerdings, durch unseren langen Aufenthalt (mehr als drei Tage), eine Suite. Das hört sich gut an. Aber ob man einen Vorraum mit Schreibtisch und zweitem Fernseher (in dem 75% chinesische, 20% englische der Rest japanische
Sendungen laufen) wirklich ausnutzt als normaler Tourist ist fraglich. An einem Tag trafen wir auch die in Hong Kong lebenden Bärenkünstlerin Rosalie Carpio. Ich hatte im Internet schon geraume Zeit vorher einen Teddy bei
ihr geordert um ihn dann in Hong Kong abzuholen. Rosalie Carpio war auch so nett uns dann noch den Night Market in der Temple Street zu zeigen. Und sie machte mit uns einen Ausflug zu dem Strand an der Repulse Bay. Auf dem
Rückweg besuchten wir dann noch das Geschäft von Gloria Chan, einer international sehr bekannten Bärenkünstlerin. Eine Woche Singapore, die zweite Woche Hongkong.
Resümee, überrascht das Singpore wesentlich interessanter war als ich erwartet hatte. Enttäuscht das Hongkong nicht so interessant war wie erwartet. Mein Rat, wenn möglich im Frühjahr oder Herbst nach Hong Kong reisen.
Im Sommer ist das Wetter wirklich unbeständig und schlecht. Das wirkt sich auch auf die Eindrücke aus die man in der Stadt sammelt.
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