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Clarke Quay ist nach Sir Andrew Clarke benannt, dem zweiten Gouverneur Singapurs. Früher eine Gegend der
Lagerhäuser, findet man heute in den renovierten Gebäuden in erster Linie Restaurants. Das gleiche gilt für dem am Bankenviertel liegenden Boat Quay. Auch hier sind in alten renovierten Häusern inzwischen fast
ausschliesslich Restaurants und Kneipen untergebracht. Durch die dicht am Wasser liegenden Kneipen und Restaurants, durch die warme Witterung aber auch durch die Bevölkerung von Singapur, die nicht so hektisch durch die
Strassen hetzt wie z.B. die Bewohner von Hong Kong, kam hier schnell ein Gefühl auf das wir als mediterran bezeichnen können. Einfach am Wasser sitzen, das Getränk und die Aussicht geniessen und es sich gutgehen lassen. Am Clarke Quay haben wir dann noch, etwas versteckt gelegen,
einen sehr guten und auch preiswerten chinesischen Imbiss gefunden. Während fast alle Lokale dort ausschliesslich für die Touristen geöffnet haben, was man an Preis und Aufmachung
erkennen kann, waren in dem Imbiss ausschliesslich Einheimische. Das ist aber meist ein gutes Zeichen und so wurden wir auch nicht enttäuscht. Wären die chinesischen Restaurants in Deutschland
nur annähernd so gut wie dieser Imbiss dort, würde ich auch hier wesentlich öfters Chinesisch essen gehen. |